Berufliche Bildung
– Neues Fachkonzept – neue Chance und Perspektiven?
Liebe Leserin, lieber Leser, berufliche Bildung ist ein großes Thema in Bethel. Wir bieten nicht nur die berufliche Bildung in der Werkstatt an, sondern bilden auch junge Menschen in vielen verschiedenen Berufen aus. Diese Vielfalt soll natürlich auch Menschen mit Behinderung zur Verfügung stehen, dies wäre konsequent dem Leitgedanken der Inklusion folgerichtig.
Diese Grundidee hat auch die Bundesagentur für Arbeit bei der Entwicklung des neuen Fachkonzeptes angetrieben. Mehr Arbeitsmarktorientierung, kein vermeintlicher Automatismus von beruflicher Bildung in der Werkstatt und dem Übergang in den Arbeitsbereich.
Wir waren über unseren Fachverband an der Erarbeitung indirekt beteiligt, konnten uns aber leider mit einem Teil unserer Anregungen nicht durchsetzen. Aus unserer Sicht müsste zum Beispiel die berufliche Bildung deutlich verlängert werden, wenn Menschen sie in Teilzeit absolvieren. Und die Gruppe von Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf müsste eine größere Beachtung finden.
Dies sind auch Themen, die in diesem Heft aufgegriffen werden. Es freut mich sehr, dass viele Mitarbeitende sich intensiv Gedanken machen, wie Bildung auch für Menschen mit sehr hohem Unterstützungsbedarf aussehen kann. Wir finden in proWerk viele kreative Lösungen, dies wird uns sicher auch bei der Umsetzung des Fachkonzeptes gelingen. Und vieles, was im Fachkonzept gefordert wird, setzen wir auch jetzt schon dank engagierter Mitarbeitenden um.
Somit stellen wir in diesem Heft wieder ein Fachthema im engeren Sinne in den Mittelpunkt. Das bedeutet aber nicht, dass wir die Themen der letzten Hefte, wie die der politischen Bildung und auch das Thema Freiheit nicht weiter beachten und bearbeiten. Angesichts der derzeitigen Diskussion um die Finanzierbarkeit von Eingliederungshilfe dürfen wir nicht nachlassen, uns gemeinsam für Inklusion und Menschenrechte einzusetzen.
In diesem Jahr haben wir auch noch einen guten Grund zum Feiern: proWerk besteht 25 Jahre! Wir freuen uns, dieses Ereignis mit allen Beschäftigten und Mitarbeitenden feiern zu können. Die Vorbereitungen zu diesem Jubiläum sind in vollem Gange. Das nächste Journal ist als Jubiläumsausgabe geplant.
Und zu guter Letzt freuen wir uns sehr, dass der neue Vorstandsvorsitzende der vBS Bethel, Pastor Dr. Bartolt Haase, zu einem Interview zur Verfügung stand. Frau Raimann und Herr Haupt konnten eines der ersten Interviews in der neuen Funktion führen. Wir wünschen Herrn Pastor Haase Gottes Segen für seine neue Aufgabe und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
Ihnen, liebe Leserin und Leser, wünsche ich eine angeregte Lektüre mit dieser Ausgabe unseres Journals.
In Freiheit leben
– Entfaltung des Einzelnen und Schutz der Gemeinschaft
Neues Fachkonzept – neue Chancen und Perspektiven?
Liebe Leserin, lieber Leser, berufliche Bildung ist ein großes Thema in Bethel. Wir bieten nicht nur die berufliche Bildung in der Werkstatt an, sondern bilden auch junge Menschen in vielen verschiedenen Berufen aus. Diese Vielfalt soll natürlich auch Menschen mit Behinderung zur Verfügung stehen, dies wäre konsequent dem Leitgedanken der Inklusion folgerichtig.
Diese Grundidee hat auch die Bundesagentur für Arbeit bei der Entwicklung des neuen Fachkonzeptes angetrieben. Mehr Arbeitsmarktorientierung, kein vermeintlicher Automatismus von beruflicher Bildung in der Werkstatt und dem Übergang in den Arbeitsbereich.
Wir waren über unseren Fachverband an der Erarbeitung indirekt beteiligt, konnten uns aber leider mit einem Teil unserer Anregungen nicht durchsetzen. Aus unserer Sicht müsste zum Beispiel die berufliche Bildung deutlich verlängert werden, wenn Menschen sie in Teilzeit absolvieren. Und die Gruppe von Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf müsste eine größere Beachtung finden.
Dies sind auch Themen, die in diesem Heft aufgegriffen werden. Es freut mich sehr, dass viele Mitarbeitende sich intensiv Gedanken machen, wie Bildung auch für Menschen mit sehr hohem Unterstützungsbedarf aussehen kann. Wir finden in proWerk viele kreative Lösungen, dies wird uns sicher auch bei der Umsetzung des Fachkonzeptes gelingen. Und vieles, was im Fachkonzept gefordert wird, setzen wir auch jetzt schon dank engagierter Mitarbeitenden um.
Somit stellen wir in diesem Heft wieder ein Fachthema im engeren Sinne in den Mittelpunkt. Das bedeutet aber nicht, dass wir die Themen der letzten Hefte, wie die der politischen Bildung und auch das Thema Freiheit nicht weiter beachten und bearbeiten. Angesichts der derzeitigen Diskussion um die Finanzierbarkeit von Eingliederungshilfe dürfen wir nicht nachlassen, uns gemeinsam für Inklusion und Menschenrechte einzusetzen.
In diesem Jahr haben wir auch noch einen guten Grund zum Feiern: proWerk besteht 25 Jahre! Wir freuen uns, dieses Ereignis mit allen Beschäftigten und Mitarbeitenden feiern zu können. Die Vorbereitungen zu diesem Jubiläum sind in vollem Gange. Das nächste Journal ist als Jubiläumsausgabe geplant.
Und zu guter Letzt freuen wir uns sehr, dass der neue Vorstandsvorsitzende der vBS Bethel, Pastor Dr. Bartolt Haase, zu einem Interview zur Verfügung stand. Frau Raimann und Herr Haupt konnten eines der ersten Interviews in der neuen Funktion führen. Wir wünschen Herrn Pastor Haase Gottes Segen für seine neue Aufgabe und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
Ihnen, liebe Leserin und Leser, wünsche ich eine angeregte Lektüre mit dieser Ausgabe unseres Journals.

